01.09.2015

Stiftung „Lebendige Stadt“ und Deutsche Umwelthilfe zeichnen „Schulhöfe der Zukunft“ aus

Stiftung „Lebendige Stadt“ und Deutsche Umwelthilfe zeichnen „Schulhöfe der Zukunft“ aus
- Zehn Schulen erhalten insgesamt 20.000 € Preisgeld   
- Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks Schirmherrin

Hamburg/Radolfzell, 01.09.2015
– Schulhöfe müssen keine langweiligen Betonwüsten sein. Das beweisen die zahlreichen Schulen in Deutschland, die am Wettbewerb „Schulhof der Zukunft“ teilgenommen haben und deren zehn Gewinner jetzt feststehen. Die Stiftung „Lebendige Stadt“ und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatten Deutschlands schönste Schulhöfe gesucht und 536 Einreichungen erhalten. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bau- und Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Für ihr Engagement erhalten die zehn Siegerschulen jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.


„Grün in der Stadt und auf dem Pausenhof ist ein wichtiges Gut für das Wohlbefinden von jung und alt. Ich freue mich sehr, dass so viele Schulen ihre Außenflächen nutzen und grüne Räume schaffen, die auf die Bedürfnisse von jungen Menschen zugeschnitten sind. Nicht nur in Großstädten sind solche Orte unendlich wichtig“, sagt Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks.

Die Siegerschulen:
Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim, Baden-Württemberg
- Stephen-Hawking-Schule Neckargemünd, Baden-Württemberg
- Gymnasium Herzogenaurach, Bayern
- Grundschule am Baumschulenweg, Bremen
- Eugen-Kaiser-Schule Hanau, Hessen
- Dietrich-Bonhoeffer-Schule Pulheim, Nordrhein-Westfalen
- Gesamtschule Holweide, Nordrhein-Westfalen
- Kosmos-Bildung Münsterlandschule Tilbeck in Havixbeck, Nordrhein-Westfalen
- Lebenswelt Schule Zwenkau, Sachsen
- Eichendorff-Schule Kronshagen, Schleswig-Holstein


Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“: „Mit der Zunahme an Ganztagsschulen muss sich auch die Qualität der Schulhöfe verbessern. Unsere Gewin-ner gehen beispielgebend voran und zeigen, mit welchen Pausenangeboten Schulhöfe den unterschiedlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden. Das ist deshalb so gut gelungen, weil ihre Nutzer sich selbst in die Gestaltung eingebracht haben. Davon sollten andere Schulen abgucken.“
Ein wichtiges Kriterium für die zwölfköpfige Jury war die umfassende Beteiligung der Schüler an der Umgestaltung ihrer Schulhöfe. Vielerorts haben die Kinder und Jugendlichen Pläne für die Umbauten eigenständig gezeichnet, Modelle gebaut und Entwürfe diskutiert, um dann für einige Tage oder Wochen ihre Schulbänke gegen Schubkarren und Schaufeln auszutau-schen und mit großem Spaß ihren Traumschulhof selbst zu gestalten. Daneben war der Jury wichtig, dass Erleben und Erfahren von Naturprozessen direkt auf dem Schulhof möglich sind und der Schulhof pädagogisch in den Unterricht einbezogen ist. Bei der Auswahl der Sieger waren außerdem zwei Hamburger Schulklassen beteiligt.
„Durch das gemeinsame Planen und Schaffen am eigenen Schulhof wird der soziale Zu-sammenhalt der Schulfamilie gestärkt. Das gibt jungen Menschen Selbstbewusstsein und ist eine langfristige Ermutigung zu bürgerschaftlichem Engagement im späteren Leben“, sagt Prof. Harald Kächele, Bundesvorsitzender der DUH.
Fotos von den einzelnen Siegerschulhöfen erhalten Sie unter http://l.duh.de/p010915. Alle Informationen zum Wettbewerb, zur Expertenjury sowie Kurzinformationen zu den Sieger-schulhöfen finden Sie unter www.deinSchulhof.de. Ab Mitte September 2015 folgen ausführ-liche Darstellungen.
Hintergrund
Der Wettbewerb „Schulhof der Zukunft“ ist Teil der Initiative „deinSchulhof“ der Stiftung „Le-bendige Stadt“ und der Deutschen Umwelthilfe. Mit der Initiative sollen Schulhöfe in soziale und attraktive Lebens- und Lernräume verwandelt werden. Mit dem Wettbewerb wurden Best-Practice-Lösungen und Know-how in Bezug auf Schulhofgestaltungen zusammenge-tragen und ab Herbst 2015 auf dem Internetportal www.deinSchulhof.de veröffentlicht. Die-ses wird Ratgeber, Inspirator und Motivator für zukünftige Schulhofgestaltungen sein.
Das Gesamtprojekt hat ein Finanzvolumen von rund 250.000 Euro. Im nächsten Schritt wen-det sich die Initiative solchen Schulen zu, die noch keine Gelegenheit zur Umgestaltung ihrer Schulhöfe hatten.

 

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Ansprechpartner Medien:

Stiftung "Lebendige Stadt"
Rando Aust
Telefon (040) 60 87 61 66
E-Mail

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